Das sogenannte Organscreening wird meist zwischen der 20. und 23. Woche durch einen speziell ausgebildeten Untersucher durchgeführt, der deutlich mehr Erfahrung beim Auffinden von Fehlbildungen, als wir niedergelassenen Frauenärzte, die ja fast nur gesunde Kinder sehen, hat.

In einigen Spitälern Wiens wird diese Untersuchung zwar kostenlos angeboten (z.B. AKH, Semmelweisklinik, SMZ Ost), aber nur, wenn man dort auch zur Entbindung angemeldet ist. 

Die meisten werdenden Mütter, die so eine Untersuchung wünschen, gehen aber in eines der privaten Ultraschallinstitute und bezahken dort zwischen 150,- und 250,- Euro.

Das Organscreening soll den werdenden Eltern mehr Sicherheit, was die gesunde Entwicklung ihres Kindes betrifft, geben, kann aber natürlich gelegentlich genau das Gegenteil bewirken und Sorgen und mehrere Kontrollen nach sich ziehen, die sich gelegentlich als unbegründet herausstellen.

Es bleibt also einzig und allein der Entscheidung der Eltern überlassen, ob sie diese zusätzliche Ultraschalluntersuchung durchführen lassen, oder lieber darauf verzichten wollen.

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