Unterbindung der Eileiter

Die Unterbindung der Eileiter findet im Allgemeinen in Vollnarkose statt und wird mittels einer Laparoskopie (Bauchspiegelung) durchgeführt, d.h. die Bauchhöhle wird mit einer dünnen Nadel punktiert, durch die Kohlendioxid hineingepumpt wird, in den dadurch geschaffenen Raum kann dann die Optik einer speziellen Videokamera eingeführt werden. Unter Sicht werden die Eileiter entweder durch Clips oder mittels Elektrokoagulation (Verkochen mit Strom) undurchgängig gemacht.

Vorteile: Man muss sich nie mehr wieder um das Thema Verhütung kümmern, wodurch auch die Kosten niedrig gehalten werden.

Nachteile: Eine Vollnarkose mit künstlicher Beatmung ist erforderlich, die Bauchhöhle wird zweimal blind punktiert, d.h. frau nimmt ein gewisses Operationsrisiko in Kauf. Der Eingriff ist endgültig und muss daher sehr gut überlegt werden. Gelegentlich kann es zu Zyklusstörungen (Veränderung des Blutungsverhalten und Regelschmerzen) kommen, die nicht mehr behoben werden können, manchmal kann auch das Klimakterium vorzeitig eintreten.

 

 

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