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| Barrieremethoden - Kondom, etc. |
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In Zeiten von AIDS und Hepatitis C hat das Kondom zweifellos als einziger wirksamer Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten einen sehr hohen Stellenwert und ist deshalb oft vor allem am Beginn einer neuen Partnerschaft ein Muss. Als Verhütungsmittel ist jedoch das Kondom, so wie die meisten anderen sogenannten Barrieremethoden völlig unzureichend, liegt doch sogar bei fehlerfreier Anwendung der Pearlindex bei 2,0. Andere Barrieremethoden sind das Scheidendiaphragma, die Portiokappe und dessen Sonderform "LEA", wobei vor allem letztere theoretisch einen recht guten Pearlindex hat, der sich allerdings durch die Umständlichkeit der Anwendung stark relativiert und dadurch ebenfalls einen nur unzureichenden Schutz bietet. Die Kombination dieser Methoden mit dem Kondom ist ebenfalls problematisch, da gleichzeitig eine spermienabtötende Creme verwendet werden muß, die den Gummi der Kondome schädigt und undicht werden lässt. Die sogenannten Schaumovula, Scheidenzäpfchen die das Eindringen von Samenzellen in die Gebärmutter verhindern sollen, sind oft unangenehm für Mann und Frau und haben einen ganz schlechten Pearlindex von bis zu 29.
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Ordination Dr. Macho

Empfängnisverhütung